AN/Neuendettelsau | Messerstecherprozess –
Urteil gefallen

Weil er seine, angebliche, Verlobte mitten am Tag in Neuendettelsau mit einem Messer angegriffen hat muss ein Äthiopier 12 Jahre ins Gefängnis. Die Frau selbst kam nur knapp mit dem Leben davon hat aber ihr ungeborenes Kind durch die Folgen des Angriffs verloren.
Der Angeklagte wollte sie töten – sie überlebte den Mordanschlag nur weil sie viele Lebensretter hatte. Das hat der vorsitzende Richter am Landgericht in seiner Begründung gesagt. Damit gemeint sind Zeugen die eingegriffen und den Angriff beendet haben. Aber auch die Ersthelfer, die Besatzung des Rettungswagens und die Ärzte aus Neuendettelsau, Ansbach und Erlangen die erfolgreich um das Leben der Frau gekämpft haben. Da die Frau arg- und wehrlos war, mit einem Angriff auf ihr Leben nicht rechnen konnte, ist für die Kammer das Mordmerkmal der Heimtücke erfüllt.