Ansbach | 2.500 Menschen müssen Häuser verlassen

Evakuierungszone

Der Ansbacher Bahnhof ist nach dem Fund einer Fliegerbombe gesperrt. Züge halten hier nicht mehr und auch Busse können ihn nicht mehr anfahren. Nach ersten Informationen der Stadt Ansbach, müssen bis etwa 13 Uhr ca. 2.500 Menschen aus Häusern, Wohnungen und Betrieben evakuiert werden. Der Evakuierungsradius betrifft die Residenzstraße, Promenade, Philipp-Zorn- und Bandelstraße. Die Bombenentschärfung ist nach aktuellem Stand für 17 Uhr geplant. Die Stadt hofft, dass sich die Bürgerinnen und Bürger möglichst kooperativ verhalten, sagte soeben ein Sprecher der Stadt Ansbach. Schon im letzten März musste die Stadt ebenfalls rund 2.500 Menschen evakuieren, als bei Bauarbeiten eine Fliegerbombe aufgetaucht war.


Der Sprengmeister hat einen Evakuierungsradius von 500 Metern festgelegt. Das Gebiet wird von folgenden Kreuzungen umgeben: Mathias-Oechsler-Straße / Bahnhofsstr., Philipp-Zorn-Straße / Bandelstraße, Louis-Schmetzer-Straße / Heilig-Kreuz-Straße Promenade / Herrieder Tor und Schlossstraße. In dem Gebiet sind ca. 2500 Anwohnerinnen und Anwohner gemeldet.
Die Räumung soll bis 13 Uhr erfolgen. Die Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, das Gebiet zu verlassen und sich bei Verwandten, Freunden oder Bekannten unter den bestehenden Corona-Regeln einzufinden. Personen, die diese Möglichkeit nicht haben, können in die Turnhalle Gymnasium Carolinum ab 11 Uhr gehen. Personen, die coronapositiv sind, werden in einer gesonderten Unterkunft im Tagungszentrum Onoldia (Simon-Marius-Saal) untergebracht, Personen die in Quarantäne sind im Kaspar-Hauser-Saal (ebenfalls Tagungsonoldia). Die Entschärfung ist für 17 Uhr geplant.

Die Stadt Ansbach hat ein Bürgertelefon geschaltet. Es ist unter den Telefonnummern 0981/ 51-401 besetzt.