Ansbach | Bombenentschärfung: Sehr viel Glück gehabt!

Die Entwarnung kam gegen 22 Uhr: die amerikanische Fliegerbombe, die bei Bauarbeiten am Ansbacher Bahnhof gefunden wurde, war erst am späten Abend entschärft. Bis dahin mussten rund 2500 Menschen in einem Radius von 500 Metern ihre Wohnungen verlassen. Der Bus- und Bahnverkehr kam zum Erliegen. Wie brenzlig die ganze Situation am Ende dann doch war, haben uns die beiden Sprengmeister danach selbst erklärt. Neben Bettina Jurga war das Tobias Oelsner:


Und auch der zweite Zünder war laut Oelsner in einem kritischen und gefährlichen Zustand. Die Bombe hätte durchaus von selbst explodieren können, erklärte der Sprengmeister. Was geht einem in so einem Moment durch den Kopf:

Die Bombenentschärfung konnte übrigens erst mit Verspätung beginnen, weil sich einige Anwohner geweigert hatten, ihre Wohnungen zu verlassen.