Ansbach | Einzelhändler attestieren mangelhaftes Krisenmanagement

Symbolbild

Wenn heute Nachmittag (22.03.) Bayerns Ministerpräsident Söder an der Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Merkel mit den anderen Länderchefs und -chefinnen teilnimmt, werden Ansbacher Einzelhändler besonders auf das Ergebnis achten. Sie hatten im Vorfeld Söder einen Brandbrief zukommen lassen. Die unterzeichnenden Einzelhändler werfen der Staatsregierung ein mangelhaftes Krisenmanagement vor. Sie fordern regelmäßige Schnelltests, ein höheres Impftempo und Luftfilter in den Schulen. Vor allem fordern sie aber, dass der Einzelhandel geöffnet bleiben darf. Es gäbe bislang keinen wissenschaftlichen Nachweis für ein erhöhtes Ansteckungsrisiko im Einzelhandel. Eine längere Schließung werde zu einer dramatischen Schwächung des Mittelstands führen, befürchten die Ansbacher Einzelhändler in ihrem Brandbrief.