Ansbach | Fabienne über Mittelfranken

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Sturmtief Fabienne hat vielerorts in Mittelfranken für umgestürzte Bäume, blockierte Straßen und Schienen gesorgt. Über Verletzte ist bislang nichts bekannt. Die Integrierte Rettungsleitstelle für Stadt und Landkreis Ansbach sowie Neustadt/Aisch-Bad Windsheim spricht von rund 180 Einsätzen in der Nacht. Viele Zuggäste kamen nur mit Verspätung an ihr Ziel, weil die Strecken blockiert waren. Unter anderem erwischte es einen Zug auf Höhe Wiedersbach bei Leutershausen. Gegen 19 Uhr musste der Zug stoppen, weil die Schienen blockiert waren. Doch erst gegen halb zehn, also nach zweieinhalb Stunden, ging es für sie weiter. Erst dann war der Zug auf offener Strecke evakuiert, meldet die Rettungsleitstelle.
Einen derart turbulenten Sonntag hat auch die Mooswiese in Feuchtwangen schon Jahrzehnte nicht mehr erlebt. Das heranziehende Unwetter bremste den Spaß auf dem Festplatz frühzeitig aus. Klaus Seeger war vor Ort:

Der große Mooswiesen-Festzug schlängelte sich am Nachmittag noch ohne Probleme durch die Innenstadt, doch dann fegten immer heftigere Böen durch die Marktstraßen der Mooswiese. Viele der rund 200 Fieranten schlossen frühzeitig ihre Verkaufswägen oder bauten die Zelte ab. Bereits um 17.30 Uhr stellte das Riesenrad seinen Betrieb ein. Eine Stunde später schlossen alle anderen Fahrgeschäfte. Der Festbetrieb wurde aus Sicherheitsgründen eingestellt – nur die großen Zelte waren noch geöffnet. Heute läuft auf der Mooswiese aber alles wieder nach Plan.

Auch heute früh sollten Autofahrer noch auf verunreinigte Fahrbahnen und herumliegende Äste gefasst sein und entsprechend aufmerksam fahren.