Ansbach | Spur der Verwüstung

Symbolbild

In Ansbach haben zwei mutmaßliche Randalierer in kürzester Zeit eine regelrechte Spur der Verwüstung angerichtet. Der 27-Jährige und sein 16-jähriger Kumpan sind der Ansbacher Polizei von früheren Fällen schon bestens bekannt. Dieses Mal brauchen sie wohl nur eine halbe Stunde, um auf dem Weg vom Bahnhof Richtung Stadt rund 5000 Euro Schaden an Autos und Gebäuden anzurichten. Unter anderem schlagen sie eine Vitrine an der Postfiliale ein, demolieren den Verkaufspavillon eines Textilgeschäfts in der Welserstraße oder reißen in der Nürnberger Straße einen Briefkasten von der Wand. An mehreren parkenden Autos zerbrechen sie Außenspiegel. Als die Polizei am Karlsplatz die beiden stellt, tritt der 16-Jährige einen Beamten sofort in den Unterleib. Er ist nur leicht betrunken. Doch ein erster Alkotest bei dem Älteren ergibt ganze 3,8 Promille. Zudem hat dieser im Rucksack noch ein über 20 Zentimeter langes Kampfmesser bei sich. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an.