Ansbach | Verletzten geht es nach Messerattacke den Umständen entsprechend gut

Neue Details hat die Polizei Ansbach heute auf einer Pressekonferenz zur Messerattacke in der Nähe des Ansbacher Bahnhofs genannt. Demnach stammte der mutmaßliche Täter aus Afghanistan und war vorbestraft. Ein Antrag auf Asyl im letzten Jahr wurde abgelehnt. Der Mann wohnte zuletzt in einer Gemeinschaftsunterkunft in Ansbach. Zwei Polizisten hatten insgesamt drei Schüsse auf den mutmaßlichen Täter abgegeben. Der Mann starb. Er sei mit hoher Aggressivität auf die Polizisten losgegangen, so die Polizei heute. Zuvor ging der mutmaßliche Täter auf einen 17-Jährigen mit zwei Messern los. Ein 20-Jähriger kam zufällig vorbei, schritt ein und rettete dem 17-Jährigen so womöglich das Leben. Ansbachs Kripochef Dieter Hegwein, wie geht es den beiden verletzten jungen Leuten denn aktuell?

Der mutmaßliche Täter soll laut Zeugen "Allahu Akbar" gerufen haben. Das sei bislang der einzige Hinweis auf eine mögliche islamistische Motivation, so Hegwein weiter. Weitere Hinweise gibt es bislang nicht. Das genaue Motiv liegt noch im Dunkeln.

Foto: Zeynel Dönmez