Ansbach | Vertrauliche Spurensicherung

Wer Opfer häuslicher oder sexualisierter Gewalt geworden ist, kann in Deutschland seit 2020 das Angebot einer vertraulichen Spurensicherung in Anspruch nehmen. Inzwischen geht das auch am Klinikum Ansbach in der Gynäkologie. Die Spuren der Gewalttat werden bei Erwachsenen zwei Jahre im Klinikum aufgehoben, bei minderjährigen Opfern bis zum 18. Lebensjahr. So sind auch spätere Anzeigen noch möglich. Wer allerdings direkt nach der Tat Anzeige erstatten will, wendet sich an die Polizei. Die Beamten leiten dann alles Weitere in die Wege, so Kirstin Kasecker von der Kripo Ansbach:

Opfer häuslicher oder sexualisierter Gewalt können sich zunächst auch anonym von der Kriminalpolizei beraten lassen. Das Beratungstelefon erreichen Sie unter 0981 / 90 94 – 319.

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Dr. Martin C. Koch, Chefarzt Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am ANregiomed Klinikum Ansbach, mit Lisa-Marie Buntebarth, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ansbach (rechts), und Kirstin Kasecker, M.A., Kriminalhauptkommissarin und regionale Ansprechpartnerin für Kriminalitätsopfer bei der Kriminalpolizeiinspektion Ansbach. © ANregiomed/Tyler Larkin