Feucht/Hilpoltstein/Schwabach | Bedrohungslage auf der A9 – der aktuelle Ermittlungsstand

Symbolbild

Gestern Abend ist es auf der A9 zwischen Hilpoltstein und Greding zu einer Bedrohungslage gekommen – jetzt veröffentlicht die Polizei Mittelfranken den neuen Ermittlungsstand. Wie berichtet, kommt es in einem serbischen Reisebus auf der A9 zu einem heftigen Streit. Vor dem 30-jährigen Tatverdächtigen schläft ein junger Mann. Plötzlich soll er den jungen Mann auf den Boden geworfen und mehrmals gegen den Kopf getreten haben. Einer weiteren jungen Frau soll er ins Gesicht geschlagen haben. Dann soll er Todesdrohungen und weitere wirre Gedanken herumgeschrien haben. Nach ersten Zeugenaussagen zufolge soll der Mann bewaffnet gewesen sein. Eine Waffe können die Beamten nach dem Stürmen des Busses allerdings nicht finden. Die Busfahrer haben sich laut Vernehmung wohl freiwillig mit dem Tatverdächtigen in dem Bus aufgehalten. So ergeben sich laut Polizei keine Hinweise auf eine Geiselnahme. Der Tatverdächtige muss sich jetzt aber wegen des versuchten Totschlags verantworten. Er kommt im Laufe des Tages vor einen Ermittlungsrichter.