Fürth | Kindergeld ergaunert

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Eine Frau aus Fürth hat die Familienkasse um satte 87.000 Euro betrogen – ist aber nach buchstäblich kurzem Prozess wieder auf freiem Fuß. Laut Staatsanwaltschaft geschah das alles zwischen 2011 und 2015. Als Büroangestellte half die Frau ihren rumänischen Landsleuten bei sämtlichen Behördengängen und Anträgen für staatliche Leistungen. Indem sie reihenweise Urkunden fälschte, ergaunerte sie rund 87.000 Euro an Kinder- und Erziehungsgeld. Eigentlich sah es nach einer mehrjährigen Gefängnisstrafe aus. Aber weil viele der Zeugen sich selbst hätten belasten müssen, fiel die Anklage nach kürzester Zeit in sich zusammen. Die Frau legte ein Geständnis ab. Die 23 Monate Strafe sind zur Bewährung ausgesetzt und sie muss jeden Cent zurückzahlen.