Gunzenhausen | Impfaffäre weiter im Blick

Bei der Ansbacher Staatsanwaltschaft laufen weiter die Vorermittlungen zu der Corona-Impfung des Gunzenhäuser Bürgermeisters Karl-Heinz Fitz. Weil Impfdränglerei keine eigentliche Straftat ist, suche man nach juristischen Nebenaspekten, erklärte der Leitende Oberstaatsanwalt Michael Schrotberger. Auch das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen hat die Affäre mittlerweile im Blick. Man betreibe Sachverhaltsaufklärung, teilte das Landratsamt gegenüber Radio Galaxy mit. Anschließend wolle man sich mit der Regierung Mittelfranken über das weitere Vorgehen abstimmen. Wie mehrfach berichtet, hat sich Fitz bereits Ende Januar impfen lassen und zwar als Vorstand des Seckendorff-Heims.