Gunzenhausen | Tat war geplant

Foto: Radio 8
Die drei getöteten Kinder und ihre Mutter aus Gunzenhausen sind anscheinend Opfer eines heimtückisch geplanten Mordes geworden. Polizei und Staatsanwaltschaft haben heute Vormittag in Ansbach nähere Details zu dem Familiendrama bekannt gegeben. Es gab ein Kontaktverbot und der Mann hatte die Wohnungsschlüssel abgeben müssen. Polizei, Frauenhaus und Jugendamt waren informiert. Offensichtlich hatte der als gewalttätig bekannte Mann gestern früh den Bruder seiner Ehefrau unter einem Vorwand aus der Wohnung gelockt. Dann sei er in die Wohnung gestürmt, um seine Familie mit einem Messer niederzustechen. Für die Ermittler bot sich gestern ein grausames Bild. Die Leichen waren in drei verschiedenen Zimmern. Die Tötungshandlung fand mit einem Schlachtermesser mit 16 cm Klingenlänge statt, so der Chef der Ansbacher Kriminalpolizei Hermann Lennert.