Herrieden | Gefräßiges Rehwild

Die Wälder im Landkreis Ansbach haben ein Problem: Der Wildverbiss von jungen Bäumen ist in der Region größer als im bayernweiten Durchschnitt. Das geht aus einem Gutachten hervor, das die Arbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften vorgestellt hat. Demnach ist der Schaden, der durch die Rehe entsteht, im Landkreis Ansbach in mehr als 60 Prozent der Hegegemeinschaften zu hoch. Viele Waldbesitzer ziehen darum zum Beispiel Schutzzäune um ihre jungen Bäume. Die Folge dürfte sein, dass in diesem Jahr mehr Rehe gejagt werden als sonst.