Herrieden | Wie unvermeidbar war das Hochwasser?

Zu den Hochwasserschwerpunkten am Wochenende hat auch der Raum Herrieden gehört, mit Niederdombach, Neunstetten, Stegbruck und Leutenbuch. Hier stand das Wasser noch einmal um einige Zentimeter höher, als bei dem letzten schweren Hochwasser 2013. Für Bürgermeisterin Dorina Jechnerer stellt sich nun die Frage, ob sich die Katastrophe hätte abschwächen lassen – nämlich durch ein anderes Durchflussmanagement am Altmühl-Überleiter. Während des Hochwassers stieg die durchfließende Wassermenge am Wochenende auf bis zu 30 Kubikmeter in der Sekunde. Der Überleiter sei aber so ausgelegt, dass hier bis zu 70 Kubikmeter in der Sekunde durchfließen können.