Mittelfranken | Amazon-Streiks könnten Weihnachten gefährden

Ob es wirklich sein muss, sei dahingestellt. Aber weil es bequem ist, bestellen viele von uns Weihnachtsgeschenke online. Jetzt könnte es aber sein, dass die Geschenke nicht rechtzeitig unterm Weihnachtsbaum liegen. Denn Amazon streikt. Und zwar mehrere Tage lang an zwei Standorten. Noch relativ kurz angelegt ist der Streik im nordrhein-westfälischen Werne. Dort soll die Aktion zunächst bis morgen Abend laufen. In Leipzig hingegen sollen die Mitarbeiter sogar bis Heilig Abend streiken. Laut eines Verdi-Sprechers könnte der Streik noch ausgeweitet werden, nicht nur von der Länge, sondern auch noch auf weitere Standorte. Ziel der Streiks ist es Amazon zu einem Tarifvertrag zu bewegen. Seit über fünf Jahren stößt die Gewerkschaft beim US-Unternehmen auf taube Ohren, mit dem Wunsch nach einer Bezahlung analog zum Einzel- und Versandhandel. Alle Jahre wieder kommt es in der Weihnachtszeit daher zu Streiks.