Mittelfranken | Schnee in Mittelfranken: Ganz großes Chaos ausgeblieben

Über Nacht hat es in Mittelfranken ordentlich geschneit – bis zu 25 Zentimeter kamen runter. Das ganz große Verkehrschaos ist ausgeblieben. Dennoch gab und gibt es trotzdem viele Einsätze für Polizei, Feuerwehr und THW. So kam es im Bereich der Polizei Feuchtwangen zu drei Unfällen aufgrund des Schneefalls und der Glätte und einem Gesamtschaden von rund 10.500 Euro. Eine Person wird dabei verletzt. Auch im Bereich der Polizei Treuchtlingen passierten mehrere Winterunfälle. Hier liegt der Schaden ebenfalls bei gut 10.000 Euro. Verletzt wurde hier aber niemand. Meist landeten Autos im Graben oder umgestürzte Bäume behinderten die Straßen. Das meiste zu tun hatte das THW am Abend auf der A6 am Autobahnkreuz Nürnberg. Dort waren rund 100 Lastwagen im Stau gestanden, nachdem ein Auto zuvor ins Rutschen kam und die Straße versperrt hatte. Das THW befreite die teils eingeschneiten LKW bis in die Nacht hinein.

Auch der Zugverkehr war betroffen. Auf den S-Bahnlinien 2 und 4 kam es zu Ausfällen. Und auch die Strecke Wicklesgreuth-Windsbach musste wegen zu viel Schnee und umgestürzter Bäume kurzzeitig gesperrt werden. Wegen eines umgestürzten Baumes auf eine Stromleitung waren auch acht Ortschaften im Bereich Wolframs-Eschenbach am späten Abend für kurze Zeit ohne Strom. Die N-ERGIE konnte den Schaden aber rasch beheben.