Mittelfranken | Zu wenig Sonderpädagogen

Der Lehrermangel greift weiter um sich – und das bekommen gerade auch die schwächsten unter den Kindern zu spüren: Nämlich die, die in Mittelfranken auf eine Förderschule gehen. Der Trend geht zu mehr fachfremdem Personal. Neuste Zahlen belegen, dass zum neuen Schuljahr immer weniger voll ausgebildete Sonderpädagogen bei den Förderschulen die freien Stellen besetzen. Im bayernweiten Vergleich hat sich die Quote mehr als halbiert. Um die Lücken zu füllen setzt das Kultusministerium auf Mittelschul-, Realschul- und Gymnasiallehrer, die sich für den Unterricht in Förderschulen weitergebildet haben. Für den Verband der Sonderpädagogen ist das „äußerst bedenklich“. Es brauche ausgebildete Sonderpädagogen, um die Förderschüler mit ihren vielfältigen Problemen zu betreuen.