Nürnberg | Angriffe auf Helfer und Retter werden schneller bestraft

Wer Rettungskräfte oder Polizeibeamte angreift, soll künftig schneller bestraft werden. So ein Konzept der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Oberpfalz. Die Täter sollen es wissen, die Strafe folge auf dem Fuß, das wirke, sagte der Nürnberger Generalstaatsanwalt Lothar Schmitt. Ermittlungen beispielsweise bei Bedrohungen oder Körperverletzungen sollten in Zukunft in einem Zeitraum von zwei Wochen beendet sein. Bislang liege die durchschnittliche Fallbearbeitung bei etwa zwölf Wochen. Gewalt gegen Polizisten habe in den vergangenen Jahren in Bayern stetig zugenommen.