Nürnberg | Deutsche Umwelthilfe klagt für „Saubere Luft“

Die Deutsche Umwelthilfe hat jetzt beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof Klage gegen den Freistaat Bayern eingereicht und zwar zur Durchsetzung der „Sauberen Luft“ in Nürnberg. Dort wird der EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter seit Inkrafttreten jedes Jahr überschritten, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Umwelthilfe behauptet außerdem, dass diese Werte nicht – wie vorgeschrieben – an den Orten mit der höchsten Verkehrsbelastung gemessen werden. Damit werden die Ergebnisse verfälscht. Mit der Klage will man für die Bürgerinnen und Bürger ihren Anspruch auf geltendes Recht durchsetzen.