Nürnberg | Prozess um falsche Polizisten

Er soll sich als falscher Polizist ausgegeben und vor allem ältere Menschen um viel Geld gebracht haben. Vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth steht ab heute ein 27-Jähriger Mann. Mit einem Komplizen soll er knapp 400.000 Euro Beute gemacht haben. Der junge Mann soll Teil einer organisierten Bande gewesen sein. Aus der Türkei sollen sie ihre Opfer angerufen und ihnen vorgegaukelt haben, bei ihnen würde bald eingebrochen. Die Opfer sollten das Geld dann unter anderem vor die Tür legen. Dort werde das Geld dann von Polizisten abgeholt. Besonders heftig hat es eine 90-Jährige aus Nürnberg getroffen. Erst legt sie 40.000 Euro in bar vor die Tür. Dann soll die Seniorin dem Angeklagten auch noch Goldbarren im Wert von 100.000 Euro gegeben haben. Ein Komplize ist bereits verurteilt, gegen andere wird noch ermittelt. Ein Urteil soll Ende Juli fallen.