Nürnberg | Staatsanwaltschaft stuft Tat als „vorsätzlich“ ein

Nach dem tödlichen Streit auf einem S-Bahnhof in Nürnberg wirft die Staatsanwaltschaft den Tatverdächtigen Vorsatz vor. Die beiden 17-Jährigen hätten billigend in Kauf genommen, dass die Jugendlichen von einem herannahenden Zug erfasst werden. Das sagte Oberstaatsanwältin Antje Gabriels-Gorsolke. Gegen die Jugendlichen wurde Haftbefehl wegen zweifachen Totschlags erlassen worden. Die sitzen aktuell in U-Haft. Wie berichtet waren bei einem Streit am S-Bahnhof Frankenstadion drei 16-Jährige ins Gleis gestürzt. Einer konnte sich retten. Die beiden anderen wurden von dem Zug erfasst und getötet.