Nürnberg | Steinewerfer vor Gericht

Symbolbild

Vor der Jugendkammer des Landgerichts Nürnberg-Fürth hat heute der Prozess gegen die beiden mutmaßlichen Steinewerfer von Erlangen begonnen. Die beiden jungen Männer sollen im letzten Sommer mehrfach Steine und Europaletten auf die A73 und A3 geworfen haben. Beide haben vor Gericht ihre Geständnisse wiederholt. Ganze sechs Mal sollen sie an den Brücken aufgetaucht sein, um Steine oder Europaletten auf vorbeifahrende Fahrzeuge herunterzuwerfen. Zum Glück wurde nur eine Person dabei leicht verletzt. Über Videoaufnahmen und mithilfe von Profilern konnten ein heute 17-Jähriger und ein 20-Jähriger festgenommen werden. Trotz Geständnis drohen dem Jüngeren bis zu zehn Jahre Jugendhaft, dem Älteren sogar eine lebenslange Haft. Denn aus Sicht der Staatsanwaltschaft geht es um gemeinschaftlich versuchten Mord in sechs Fällen.