Totschlag-Prozess in Ansbach

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Unter großem Medieninteresse hat heute das Verfahren gegen einen Äthiopier begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, auf seine damalige Verlobte eingestochen zu haben. Die Frau kam damals knapp mit ihrem eigenen Leben davon, verlor dabei aber ihr ungeborenes Kind. Zum Auftakt hat der Anwalt des Angeklagten eine Erklärung verlesen. Hier war unter anderem die Fluchtgeschichte des mutmaßlichen Täters Thema. Vor der Tat will er Rotwein getrunken haben. Als seine Verlobte, also das Opfer, ihn gefragt hatte, ob er sie kontrollieren wolle und ihn geohrfeigt hatte, setzt seine Erinnerung aus. Erst einige Zeit später will er realisiert haben, dass er ein Messer in der Hand gehalten hat. Die ersten Zeugen im Prozess stützen die Anklage der Staatsanwaltschaft.