Scheinfeld | Niklas Frank zu Gast bei „Scheinfeld ist bunt“

Vortrags- und Diskussionsnachmittag
„Vergangen und Vergessen, verharmlost und verdrängt.
Stolpern wir über Scheinfelds Nazi-Geschichte?“

Eine Veranstaltung des Heimat- und Kulturvereins, Abteilung „Scheinfeld ist bunt“.

Die Veranstaltung des Heimat- und Kulturvereins am Volkstrauertag hat es in sich. Niklas Frank, Sohn des nationalsozialistischen Generalgouverneurs Hans Frank („Schlächter von Polen“), über zwei Jahrzehnte stern-Reporter, hat eine schonungslose Trilogie über seine eigene Familie veröffentlicht. Auch mit Scheinfelds Nazi-Vergangenheit ist er hart ins Gericht gegangen. Mit ihm diskutieren Dr. Wolfgang Mück, ehemaliger Bürgermeister von Neustadt Aisch, der unter anderem im Buch „NS-Hochburg in Mittelfranken“ die Lokalgeschichte detailliert beschreibt. Mit von der Partie ist zudem Dr. Gerhard Heim, der als Stadtrat 2018 gegen die Umbenennung der örtlichen Karl-Lax-Straße stimmte, benannt nach Karl-Lax, Scheinfelds Bürgermeister von 1933 – 1945 und von 1952 – 1966.

Datum: 13.11.22
Ort: Scheinfeld / kath. Pfarrheim neben der kath. Maria-Himmelfahrt-Kirche
Uhrzeit: 17 Uhr